Verwirrung in der Rundschau

In der Septemberausgabe der Nuthetaler Rundschau, das Infoblatt der hiesigen SPD-Ortsgruppe, fanden wir einen anonymen Artikel, der sich mit der vor wenigen Wochen erfolgten Gründung des Sonderausschusses Wasser in der Nuthetaler Gemeindevertretung (http://politik.nuthetal.de/ris/instanz_1/index.htm) auseinandersetzte. Man möge mir nachsehen, dass ich ihn hier noch einmal abdrucke:

Der Sonderausschuss ist eine Fortsetzung der Arbeit einer gleichnamigen Arbeitsgruppe, die 2014 auf Initiative der Bürger für Nuthetal (BfN), der Fraktion Die Linke und dem Interessenverein für Wasser und Abwasser e.V. ins Leben gerufen wurde. Eigentlich widerstrebt es mir, auf die folgenden allgemein bekannten Tatsachen hinzuweisen, mit denen der Schreiber des obigen Artikels allerdings wahrscheinlich Wahrnehmungsschwierigkeiten hat:

Dem jahrelangen Wirken der Mitglieder dieser Arbeitsgruppe und vieler weiterer freiwilliger Helfer ist es wesentlich zu verdanken, dass bis jetzt hunderten Nuthetalern und Michendorfern die grundgesetzwidrigen Abwasseranschlussbeiträge erstattet und der Bau eines Wasserwerkes vermieden wurden, die Trinkwasserpreise und Schmutzwassergebühren sanken und jetzt erstmalig die Kalkulation der neuen Preise und Gebühren für den Abrechnungszeitraum 2016/2018 auf der Internetseite der Mittelmärkischen Wasser- und Abwasser GmbH zu lesen sind. Die Organisation und Finanzierung der damit verbundenen Gerichtsprozesse fand und findet unter der maßgeblichen Mitarbeit der Arbeitsgruppe und natürlich unseres Interessenvereins statt.

Nun charakterisiert der anonyme Schreiber die Ergebnisse dieser Arbeit mit den Worten „herausgekommen ist dabei offenbar nichts“. Für mich ist damit nur offenbar, dass für den Schreiber die eben genannten Ergebnisse keine Bedeutung haben, nicht wichtig für ihn sind. Darüber zu spekulieren was für den Artikelschreiber wichtig ist, überlasse ich der Phantasie des Lesers, auch, ob dieser jemals während einer Verbandsversammlung des WAZV „Mittelgraben“ anwesend war und warum er die von über tausend Nuthetalern und Michendorfern unterschriebene Petition für eine paritätische Besetzung der Verbandversammlung ignoriert.

Sehr geehrte Mitbürger und Mitglieder unseres Vereins, an diese Stelle möchte ich auch an die am kommenden Sonntag stattfindende erstmalige Direktwahl des Landrates  von Potsdam-Mittelmark hinweisen und zu einer wesentlich höheren Wahlbeteiligung aufrufen, die wegen der demokratischen Legimitation des Ergebnisses weit höher als die 33,5% von unserer Nachbargemeinde im Jahr 2014 liegen sollte.

Helmut Grosser